Haupt > Therapiemethoden > Neuraltherapie

Neuraltherapie

mag5_editUnter Neuraltherapie versteht man die Be-handlung von Schmerzen, Muskelstörungen und Krankheiten mit Hilfe von örtlichen Be-täubungsmitteln.

Es gibt mehrere Verfahren und Anwendungs-bereiche der Neuraltherapie

Triggerpunkte im Kapuzinermuskel (M. tra- pezius) können mit der Neuraltherapie sehr gut behandelt werden. Achten Sie einmal auf die rot eingezeichnete Schmerzausstrahlung der Triggerpunkte (mit Kreuz markiert). Kommt Ihnen da eine Erinnerung?

Bei der Triggerpunktinfiltration wird das Be-täubungsmittel direkt in den schmerzhaften Muskelbereich eingebracht. Triggerpunkte sind überempfindliche, schmerzhafte Punkte in der Muskulatur mit Schmerzausstrahlun-gen in zugehörige Zonen.

Bei der Nervenblockade werden Nerven für kurze Zeit betäubt, um den Schmerzkreislauf zu durchbrechen. Dadurch bekommt der ge-reizte schmerzhafte Nerv die Chance, sich zu erholen.

Bei der Störfeldanästhesie wird das Störfeld (oft Narben) mit dem Betäubungsmittel um-spritzt.

Einbringen von Betäubungsmittel an den Ort des Geschehens, wie z. B. an Sehnen, Bändern, Muskeln, Kapsel oder Gelenken.

Indikationen:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Allergien, Asthma und Heuschnupfen
  • Schlafstörungen
  • Akute und chronische Schmerzen
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Beschwerden an inneren Organen (z.B. Leber, Galle, Magen, Darm)
  • Arthrose
  • Neurologische Erkrankung
  • Nervenschmerzen (Zosterneuralgie)
  • Bandscheibenvorfall
  • Hexenschuss, Kreuzschmerzen u. ä.